Berlin – Nur wenn glaubhaft wird, dass Griechenland den strukturellen Umbau in einen modernen Staat will, besteht Hoffnung. Nur dann ist ein Verbleib in der Euro-Zone sinnvoll. Alles andere wäre verschlepptes Siechtum.
Die EU-Troika, die in diesem Verfahren das Urteil fällt, zweifelt an der Fähigkeit zum Wandel – selbst wenn der Wille erklärt würde. Will Griechenland den Entzug auf sich nehmen, das Gift der Klientel- und Privilegienwirtschaft loswerden? Ein gesunder Staat auf der Basis von Recht, Gesetz und Transparenz werden? Die vergangenen Tage vermittelten den Eindruck: Leider nein.
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Bettina Urbanski
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Geschrieben am Mittwoch, 8. Februar 2012 um 18:31 und ist zu finden in PresseBox. Du kannst die Antworten zu diesem Thema verfolgen unter RSS 2.0 feed. Du kannst Antwort, oder trackback von deiner Seite.