Ein durchaus subjektives Fazit

Die Tatze schlug ins WasserNun rudern sie zurück, liest man und gemeint ist die Fa. Jack Wolfskin. Welche wahren Motive zur Abmahnung führten, liest man allerdings nicht. Waren es falsche Hoffnungen, falsche Beratungen seitens der Juristen oder waren es interne Motive, die hier eine maßgebliche Rolle spielten? War es evtl. der Hauch negativer Kritik, welcher sich durch die Medien zog, wie die Pest durchs Mittelalter?

Warum lenkt Jack Wolfskin plötzlich ein und lässt das ursprüngliche Vorhaben fallen? Taktik, Resignation oder Angst vor Reputationsverlust? Bedeutet es für die vorher Abgemahnten nun, dass alle Ampeln auf „grün“ stehen, oder sollte man künftig genauer recherchieren, um Handarbeiten mit bestimmten Motiven veräußern zu dürfen?

Rudern auch andere Unternehmen in ungewisser Zukunft zurück und unterdrücken, angesichts gehabter Negativschlagzeilen in Sachen JW, ihr Vorhaben, wenn es um Abmahnungen, bzw. Verletzungen des Urheberrechts geht? Wurde tatsächlich etwas Beleibendes erreicht?

Man erinnert sich an die auf netzlolitik.org veröffentlichten Unterlagen der Bundesbahn. Auch erinnert man sich an das Ansinnen der Fa. JAKO gegen trainer-baade.de. Und nun lenkt Jack Wolfskin ein und alles ist wieder in Butter? Die Veröffentlichungen auf werbeblogger.de waren demnach mit Erfolg gekrönt? Also besitzt die Publikation eine Art Macht, die nicht zu unterschätzen ist?!

Wird man sich dieser Macht beugen, oder wird es wieder zu derlei Schlägen ins Wasser kommen…?

Update:
Diesen Beitrag sollte man nicht unbeobachtet lassen!
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4 Antworten zu “Die Tatze schlug ins Wasser”
  1. Lutz Spilker sagt:

    Die Tatze schlug ins Wasser: Ein durchaus subjektives Fazit Nun rudern sie zurück, liest man und gemeint ist di.. http://twurl.nl/u78q3p

  2. maiuguali sagt:

    Abmahnwahnsinn.

    Keine Krähe wird der anderen ein Auge aushaken.
    Man kann noch so oft an das Justizministerium für eine Änderung des Abmahngesetzes appelieren.

    Dort sitzen doch nur die ehemaligen Kommilitonen aus den gleichen Semestern der jetzt tätigen freien Abmahnjuristen.

    Wir müssen uns jetzt wirklich zusammentun und an die neue Justizministerin Leuthhäuser Schnarrenberger schreiben.

    Die FDP ist liberal und will was bewirken.

    Also auf geht’s

  3. Lutz Spilker sagt:

    Hallo maiuguali,

    angesichts der Tatsache, wie lange es das WWW (Internet) schon gibt, tut sich gerade hier zu Lande das Medium recht schwer, vollwertig anerkannt zu werden.

    Die Schwachstellen gewisser Gesetze werden mehr als deutlich und dennoch kommt es immer wieder zu derlei Eklatanzen. Wie auch schon andernorts und zu anderen Begebenheiten aufgerufen wurde, sollten die Kolateralschäden vom eigentlichen Verursacher getilgt werden.

    Überdies wäre es von Sinn darüber nachzudenken und das tat ich bereits in diesem Blog schriftlich, ob man naturgegebene bzw. der Natur grafisch nachempfundene Gegebenheiten „schützen“ kann, um dann mittels eines „Blatt Papier“ anderen Menschen das Leben schwer zu machen.

    Das Markenrecht ist ein Recht und ein Schutz auf eine Marke. Keinesfalls jedoch besitzt ein Mensch (eine Firma) das Recht etwas für sich zu beanspruchen, was ihm in keiner Weise zusteht und das sind nun mal Tierspuren, welche täglich millionenfach passieren.

    Der nächste geht mit einer Abbildung von Bäumen und der übernächste mit einer Abbildung einer Wasserwelle auf die Menschheit los. Da könnte was nicht stimmen…

    lG
    Lutz

  4.  
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George Orwell (1903-1950), britischer Schriftsteller

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