Gib Pfötchen – Jack Wolfskin und das MarkenrechtDie Aufregung um die Abbildung von Pfoten- und Tatzensymbolen auf Produkten, welche zu gewerblichen Zwecken gehandelt werden, ist nach wie vor ungebrochen. Insbesondere fielen User des Portals Dawanda den kostenpflichtigen Abmahnungen zum Opfer. Besonders – so scheint es – hat es das Unternehmen auf Klein- und Kleinsthändler abgesehen und sieht überdies eine Pflicht darin.

Die Kosten der Abmahnungen belaufen sich zwischen 850,- und 1100,- Euro und treffen geradewegs auf das Budget, welches durch den Verkauf selbstproduzierter Utensilien aufgebessert werden soll. Die Fa. Jack Wolfskin Ausrüstung für Draussen GmbH & Co. KGaA betrachtet die Dinge aus eigener Sichtweise, schließlich besitzt man ein Markenrecht und allein das zählt.

Seziert wurde die seitens Jack Wolfskin publizierte Stellungnahme (PDF )ausgiebig. Übrig bleiben nur Fragen wie z.B.: sieht die Fa. Jack Wolfskin in ihrem Handeln nicht vielleicht eine Überreaktion, zumal ein Kleinstunternehmer keine Konkurrenz darstellt? Ist das markenrechtliche Eintragen eines tierischen Tatzenabdrucks tatsächlich von Sinn (im Sinne des Rechts…), zumal täglich und weltweit unzählige solcher Abdrücke vorkommen, fotografiert, gefilmt und gegen Entgelt (also gewerblich…) zur Betrachtung zur Verfügung gestellt werden?

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3 Antworten zu “Gib Pfötchen – Jack Wolfskin und das Markenrecht”
  1. Lutz Spilker sagt:

    Gib Pfötchen – Jack Wolfskin und das Markenrecht http://is.gd/4tND1

  2. rabe sagt:

    “Jack Wolfskin – Dies ist erst der Anfang”
    Die Bären-Community hat Ärger mit JW:

    http://skorpionstich.wordpress.com/2009/10/22/jack-wolfskin-dies-ist-erst-der-anfang/

  3. Lutz Spilker sagt:

    Hallo rabe,

    ich habe den Beitrag (-> Link) gelesen und muss immer wieder feststellen, dass mich persönlich am Eintrag und Markenschutz von, in der Natur vorkommender Dinge, das Wort Recht stört.

    Es passt nicht in meinen Kopf, dass der grafisch nachempfundene Abdruck eines was-auch-immer als Marke geschützt ist und es somit jedem anderen untersagt wird, eine ähnlich gestaltete Symbolik als was-auch-immer zu nutzen.

    Hier stimmt was nicht, denn die Natur existierte vor allem anderen und damit Schindluder zu treiben ist zumindest fragwürdig… Besonders für einen Aussatter für Draussen… wo die Natur (noch) zu finden ist…

    lG
    Lutz

  4.  
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„Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann das Recht,
anderen Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen.“

George Orwell (1903-1950), britischer Schriftsteller
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