Verfolgt man diesen Link, so erkennt man an der Anzahl der Suchergebnisse sofort, dass etwas dran sein muss, an dieser These. Letztlich machen sich viele Leute Gedanken darüber. Erst kürzlich las ich einen Bericht, in dem eben diese Aussage thematisiert wurde und ich nicht umhin kam, bis zum Ende zu lesen, zumal ich eine Alternative in diesem Text suchte und auch fand. So lautete die Alternative schlicht und einfach Berichterstattung.
Aha, dachte ich. Berichterstattung ist – zumindest nach Meinung des Autors – die Alternative für Gemecker. Es ist jedoch so, dass sich ein evtl. Gemecker lediglich so darstellt und im Grunde genommen eine sachliche Beanstandung ausdrücken will. Blogger schreiben nun mal mit Herz und Verstand, nicht also nur mit dem Verstand, wobei dieser Zustand wiederum zu diskutieren wäre.
Überdies schreiben Blogger oftmals live und achten weder auf eine korrekte Ausdrucksform, noch auf etwaige Rechtschreibfehler. Hier ist also das Herz zu finden, welches in mancher Bloggerbrust schlägt. Völlig unsachlich empfand ich eine Passage, in der Blogger, aufgrund ihrer Meckerei, dazu angehalten wurden, gewisse Dinge besser zu machen, anstatt zu meckern. Das ist mit Schwachsinn beträufelter Humbug.
Man muss kein Architekt sein um festzustellen, dass ein Haus keine Fenster hat und dieses Defizit notiert. Man muss keinesfalls was-auch-immer besser machen. Es geht um Sachverhalte und nicht um Personen, dachte ich. Wie jemand seine Meinung äußert, zu Papier bringt oder in Webseiten verpackt, sollte jeder mit sich selbst ausmachen. Wäre es ein Spiel, bräuchte man ggf. einen Schiedsrichter. Es ist jedoch kein Spiel.
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