10 Goldene Tipps für ein perfektes Online-Image
Geschrieben von Deutschflüsterer in WWW-Findlinge - PresseBoxEgo-Googeln statt Netz-Naivität – 10 Goldene Tipps für ein perfektes Online-Image
Jimdo fragt: Wann haben Sie das letzte Mal Ihren Namen gegoogelt?
Spätestens, wenn man auf “etwas Lustiges im Netz” über die eigene Person hingewiesen wird, von dem man bis dato nichts wusste, sollte man sich mit seinem Online-Image beschäftigen. Schließlich hinterlässt statistisch gesehen jeder Erdenbürger 45 Gigabyte Datenspuren im Netz. Jährlich.
Fahrlässig, wer sich angesichts dieser Zahl noch nie um seine Online-Identität gekümmert hat. Vor allem Jobsuchende sollten es vermeiden, im Bewerbungsgespräch auf unvorteilhafte Partyfotos hingewiesen zu werden.
Jimdo.com hat recherchiert und 10 Goldene Tipps zum Thema Online-Image zusammengestellt. Eine Kurzanleitung, wie jedermann seine Online-Reputation schnell und einfach in die eigene Hand nehmen kann.
01. Beginnen Sie damit, Ihren Namen zu googeln. Schließlich müssen Sie wissen, wie es im Netz um ihn bestellt ist. Nutzen Sie neben Yahoo und Google auch Personensuchmaschinen wie http://www.123people.de und http://www.yasni.de . Wer stetig up to date sein will, richtet sich einen „persönlichen Internet-Nachrichtendienst“ unter http://www.google.de/alerts ein
02. Überprüfen Sie mit http://www.usernamecheck.com , ob ein Anwender bereits mit Ihrem „guten Namen“ im Netz unterwegs ist. Das Stichwort lautet: Identitätsklau im Web 2.0 (1)
03. Sichern Sie sich Ihren Namen im Netz – mit einer Homepage, die Ihren Namen trägt http://www.name.de (.com, .net, .eu etc.). Wenn diese bereits vergeben ist, finden Sie bei Anbietern wie http://www.jimdo.com neben einem kostenlosen Homepage-Baukasten inkl. Blog-Funktion Ihre Wunschseite (http://www.name.jimdo.com )
04. Social Networks wie Xing, Facebook & Co. sind gut – Homepages und Blogs sind besser. Studien zeigen (2), dass die beste und effektivste Imagepflege im Netz mit einer eigenen Internet-Präsenz (Homepage/Blog) betrieben wird. Entscheidender Vorteil: Alle persönlichen Informationen, Bilder, Videos etc. lagern hier an einem zentralen Ort im Netz – und Sie sind Ihr eigener Chefredakteur. Sie haben es in der Hand, was im Netz veröffentlicht/gefunden wird und was nicht. Also, richten Sie sich eine eigene Internet-Präsenz ein, um Ihr Online-Image in die Hand zu nehmen. Das geht schneller als Sie denken. Mittlerweile benötigt man nur wenige Klicks bis zur eigenen Homepage oder Blog
05. Stellen Sie sicher, dass Sie gefunden werden – Fachleute nennen es Suchmaschinen-Optimierung (SEO – Search Engine Optimization) (3). Unternehmen geben hierfür sehr viel Geld aus. Privatpersonen erreichen mit den oben erwähnten Webbaukästen und deren Blog-Features bereits sehr gute Ergebnisse. Das Grundgerüst dieser Seiten ist für Suchmaschinen optimiert. Wer noch mehr „rausholen“ will, der lässt seine Seite z.B. von http://www.seekport.de/seekbot/index.html oder anderen Anbietern kostenlos testen (4)
06. Suchmaschinen lieben Blogs – je öfter Sie Ihre Internet-Präsenz aktualisieren bzw. neue Einträge in Verbindung mit Ihrem Namen verfassen, desto eher landet Ihre Seite ganz oben in den Suchergebnissen
07. Machen Sie sich schlau – lesen Sie sich in das Thema Online-Image ein. Empfehlenswert: der Blog von Buchautor Klaus Eck („Karrierefalle Internet – Managen Sie Ihre Online-Reputation, bevor es andere tun“). Er hat sich auf dieses Thema spezialisiert. Lassen Sie sich als Privatperson nicht von der Überschrift „PR Blogger. Die Welt der Corporate Communications“ abschrecken. Sie finden hier in jedem Fall Tipps und Anregungen, die Ihnen weiterhelfen werden (5)
08. Zwei Minuten täglich reichen – erkundigen Sie sich nach ihrem Online-Image ebenso oft, wie Sie Ihre privaten E-Mails abrufen. Haben Sie einen „persönlichen Internet-Nachrichtendienst“ eingerichtet (s. Punkt 1) geschieht dies ohnehin automatisch, da Google-Alerts Sie per E-Mail über Veröffentlichungen im Netz informiert.
09. Vermeiden Sie die „Vogel-Strauß-Politik“. Werden Sie aktiv, wenn Sie merken, dass im Internet Inhalte kursieren, die Ihnen schaden. Wer nichts tut und nicht kommuniziert, überlässt anderen das Feld.
10. Wenn Ihr Image-Problem Überhand nimmt und Sie es als Einzelperson nicht mehr bewältigen können, scheuen Sie nicht den Gang zu Profis. Es gibt sogenannte Reputation-Defender (6), die sich Ihres Problems annehmen. Sie helfen Ihnen dabei, Ihre Online-Reputation wieder herzustellen
*Zur freien Verwendung. Bei Veröffentlichung und Zitaten bitte folgenden Quellenhinweis angeben: Jimdo.com / Theodossios Theodoridis
Quellen und Verweise:
(1) http://klauseck.typepad.com/prblogger/2008/10/verlorene-digit.html
(2) 1 & 1 hat hierzu eine Studie durchgeführt:
http://press.1and1.com/index.php?MSID=ac170c57Id4×5OUywaNtxo6r9rbG1yAm&page=press&mode=displayDetail&id=658
(3) Allgemeines zum Thema: http://de.wikipedia.org/wiki/Suchmaschinenoptimierung
(4) Jimdo.com hat die wichtigsten Tipps für seine User auf diesen Seiten zusammengefasst:
http://de.jimdo.com/wiki/Wie_optimiere_ich_meine_Seite_f%C3%BCr_Suchmaschinen
http://de.jimdo.com/wiki/Wie_mache_ich_meine_Jimdo-Page_im_Internet_bekannt
(5) Klaus Eck beschäftigt sich in erster Linie mit Reputationsmanagement für Unternehmen. Nach ein wenig Scrollen unter diesem Link:
http://klauseck.typepad.com/prblogger/reputationmanagement/
gelangt man zu hilfreichen Tipps für Privatpersonen.
(6) http://www.reputationdefender.com
und http://www.reputation-defender.de
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Hallo zusammen,
jeder sollte sich darüber klar sein, dass das Internet Daten sammelt und jeder User Spuren hinterlässt. Auch sollte sich jeder darüber klar sein, wie er mit dem Medium Internet umzugehen gedenkt.
Tritt man mit Klarnamen und Bild auf, ergeben sich recht wenige Lücken, dort Spekulationen einzubringen. Verzichtet man jedoch auf die Nennung seiner Person und bevorzugt einen sogenannten Nickname, wählt dazu noch ein sogenanntes Avatar anstatt des eigenen Konterfeis, so leistet man den Spekulationen erheblich mehr Vorschub.
Was Dritte über eine Person meinen schreiben zu müssen, kann der Betroffene ohnehin nicht steuern und dagegen vorzugehen ist nach meinem Dafürhalten Unsinn, steht weiß-der-Geier-was doch am nächsten Tag wieder irgendwo und das „Spiel“ beginnt erneut.
Wer etwas zu sagen hat sollte das tun. Steht man zu dem was man zu dokumentieren gedenkt, steht der Nennung der eigenen Person (plus Konterfei) nichts im Wege. Will man sich jedoch verstecken und steht nicht zu seinen eigenen Äußerungen, provoziert man geradezu die Spekulationen, Missbilligungen u.a. Dritter.
Und…
Was Dritte über „mich“ meinen äußern zu müssen, ist oftmals mit Schwachsinn beträufelt. Personen die „mich“ nicht kennen und auch nicht kennen lernen werden schreiben meist nur Unfug. Ob es von SuMas gespidert wird oder nicht, kann man als User nicht beeinflussen.
lG
Lutz