Lange Zeit hat deutschfluesterer.de auf die Veröffentlichungen um Herrn Pooth verzichtet und das aus gutem Grunde.
Stimmungsmache, Spekulationen und verzichtbare Berichterstattungen um jeden Preis müssen niemandem zuteil werden, auch Franjo Pooth nicht.
Nun steht Herr Pooth in Sachen „Maxfield-Pleite“ vor einem Richter und es geht um Fakten, weniger um Boulevard-Getuschel. Vor dem Düsseldorfer Landgericht hat sich Franjo Pooth in einem Zivilverfahren zunächst zu einem Commerzbank-Kredit in Höhe von 1,8 Mio. Euro zu äußern.
Für dieses Darlehen hatte der Unternehmer und Ehemann von Verona Pooth gebürgt, die Bank will nun ihr Geld zurück. Herr Pooth ist nicht gezwungen persönlich zu erscheinen, (s)eine evtl. Abwesenheit steht ihm also frei.
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Schlagwörter:
Bürgschaft,
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Geschrieben am Dienstag, 23. September 2008 um 10:45 und ist zu finden in Tagesgeschehen. Du kannst die Antworten zu diesem Thema verfolgen unter RSS 2.0 feed. Du kannst Antwort, oder trackback von deiner Seite.
eine Pressemitteilung:
Vom Gericht angeregter Vergleich kommt nicht zustande – Unternehmer erscheint nicht selbst
Erster Prozess gegen Pooth nach Maxfield-Pleite
23.09.2008 13:26:04 –
Düsseldorf (AP) Nach der Millionen-Pleite seines Unternehmens Maxfield hat am Dienstag der erste Prozess gegen Franjo Pooth in Düsseldorf begonnen. Die Commerzbank fordert von Verona Pooths Ehemann 1,8 Millionen Euro aus einem Kredit zurück, für den er gebürgt hatte. Der Unternehmer erschien nicht selbst zur Verhandlung im Landgericht, sondern ließ sich von seinem Anwalt vertreten. Eine gütliche Einigung fanden die Parteien am Dienstag nicht – daher will das Gericht nun am 28. Oktober eine Entscheidung verkünden.
In dem Prozess geht es unter anderem um die Frage, ob die von der Commerzbank geforderte Summe gerechtfertigt ist. Pooths Anwalt Horst Rainer Pfaff sagte, der Kreditrahmen sei eigentlich auf eine Million Euro begrenzt gewesen – also sei die geforderte Summe zu hoch. Dagegen bestand das Geldinstitut auf der Forderung und erklärte, man könne sich höchstens bei den Zahlungsmodalitäten einigen.
Warum Pooth nicht selbst erschien, sagte sein Anwalt nicht. Er wies jedoch darauf hin, dass der Unternehmer laut Prozessordnung das Recht habe, sich vertreten zu lassen. Pooth erklärte zuvor laut einem Bericht der «Bild», ihm gehe es «den Umständen entsprechend gut». Über die Rolle seiner prominenten Frau Verona in der Krise sagt er demnach: «Sie hat mir in jeglicher Form ihre Hilfe angeboten. Auch finanziell.» Doch habe er das Geschäft allein begonnen und die Erfolge gefeiert: «Nun will und werde ich auch die geschäftliche Niederlage alleine ertragen.
Zwtl: Weitere Klage gegen Pooth wird im März verhandelt
Eine weitere Klage gegen Pooth soll nach Angaben einer Gerichtssprecherin im März verhandelt werden: Dann geht es um eine Millionen-Forderung der Sparkasse Düsseldorf, die den Unternehmer ebenfalls als Bürgen in Anspruch nehmen will. Insolvenzverwalter Michael Bremen hatte die Forderungen aller insgesamt 461 Gläubiger von Maxfield im Mai auf knapp 27 Millionen Euro beziffert.
Zudem ist Pooth wegen der Maxfield-Pleite auch ins Visier der Staatsanwaltschaft geraten: Seit Februar wird gegen ihn wegen des Verdachts der Insolvenzverschleppung und Bestechung ermittelt. Das Unternehmen soll Mitte 2007 bereits insolvenzreif gewesen sein, angemeldet wurde die Pleite erst im Januar 2008. Zudem soll Pooth Sparkassenmitarbeitern teure Geschenke gemacht haben, um hohe Kredite zu bekommen. Im Mai erstattete der 38-Jährige Selbstanzeige beim Finanzamt.
Press release: http://www.pr-inside.com
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